Zum "2. Fisherman's Friend StrongmanRun", der am 13. April auf dem Flughafen in Düsseldorf - Weeze stattfand, reisten in diesem Jahr wieder einige Läufer der Leipziger Region an. 7 Sportler des LFV Oberholz e.V. (plus 1 Läufer der SG Olympia 1896 Leipzig e.V.) bereiteten sich an dem Wochenende ganz speziell auf ihren Start beim 32. Leipzig Marathon vor. Umsichtig organisiert vom Vereinsvorsitzenden Jörg Bauer traten 16 Sportfreunde die Reise nach Weeze an. Neben den Läufern waren noch 8 Betreuer am Start die für perfektes Bildmaterial von der Strecke sorgten. |
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Bei diesem, Deutschlands angeblichen härtesten Lauf, über 16km und 26 Hindernisse nahmen über 5.000 Starter teil. Teilweise mussten 1,20m hohe Strohballen überwunden werden, dann mehrfach Wälle über alte Bunker oder Hangars überlaufen werden, oder gar eine 6m hohe Mauer erklettert werden. Höhepunkte waren sicher die nur 80 cm Durchmesser messenden Betonröhren (Rattenlöcher) sowie die Schlammlöcher und das berüchtigte "Loch Nass", ein ca. 150 Meter langer Wasserabschnitt mit knietiefem Wasser. |
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Aus Sicherheitsgründen wurden unmittelbar nach dem Start erst einmal 2 Hindernisse ausgelassen und es ging ca. 1,5km als reinen Laufabschnitt los. Doch dann kamen die Hindernisse gleich am Stück, zuerst der Hochsicherheitstrakt, 4 ehemalige Bombenbunker die zu überlaufen waren. Gleich danach folgte die 6m hohe Klagemauer die es zu erklimmen gab. Nach ca. 200m freien Lauf folgte der Römerwall eine Serie von 7 1,20m hohen Heuballen die es zu überqueren galt. Nachdem 2 weitere Bunker zu überlaufen waren, ging es zum Reifenparcour. Eine knapp 30m lange Sektion voller Reifen die geschickt zu überlaufen waren. Kurz darauf folgte eine weitere Serie von 5 Bunker bzw. ehemaligen Jeepteststrecke die zu überqueren war. Ohne große Pause ging es von dort zum "Treibsand". Es galt 2 "Hügel" aus lockerem Sand zu überqueren. Zuvor aber war eine ca. 15m lange Matschpfütze zu überwinden. Nach dem 2 Hügel dann wieder ein Matschloch. Nun ging es erst einmal für ca. 1km ruhig über leicht welliges Gelände und Wald zurück Richtung Start/Ziel. Unterbrochen nur vom "Schwarzen Loch". Dieses "Hindernis" stellt sich als harmlos heraus, wurde doch einfach nur durch einen Bunker gelaufen. Doch dann kam mit den "Ratenlöchern" ein wirkliches Hindernis. Betonröhren von 80ch Durchmesser die zu durchqueren waren. Hier war Härte oder lange Bekleidung gefragt. Am Ende aber beides. |
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Nun nur noch über den "Pilgerpfad", noch einmal 5 Strohballen und schon war man im schönsten Sektor. Das "Loch Nass". Auf dem Weg dorthin galt es 3 mehr oder weniger tiefe, reichlich mit Wasser gefüllte Schlammlöcher zu durchqueren. Dann die "Schlammschleuse", unter einem alten Förderband hindurch mitten im Schlamm auf die andere Seite der Sektion. Hier wartete dann das "Loch Nass". Eine ca. 150 Meter lange Sektion die komplett mit ca. wadentiefen Wasser, teilweise auch knietiefen kalten Wasser gefüllter Weg. Danach noch einige Sandhügelchen um- und überlaufen. Mit einem kräftigen Anstieg ging es wieder aus der Sektion und nach weiteren ca. 200 Metern war man dann auf der Start-/Zielgeraden und es ging in die 2. Runde. Hier würden nun die beiden in der ersten Runde ausgelassenen Hindernisse "Wachmacher" und "Weezer Alpen" überquert. Dies waren nicht anderes als 2 bzw. 4 ehemalige Flugzeughangars die zu überlaufen waren. Im "Wachmacher" befand sich zwischen beiden Hangars eine kleinere Schlammpfütze. War dies geschafft, folgte die längere Laufstrecke und es ging wieder über die vorherigen Hindernisse. |
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Doch davon ließen sich die "Oberholzer Schlammspringer" nicht schrecken und mischten im Feld munter mit. Nach 1:36:23h erreichter Michael Starke 1 als 256. Läufer das Ziel. Kurz danach folgte Volker Gerstenberger in 1:37:31h als 288. Besonders das Geburtstagskind Heiko Häusler kämpfte tapfer durch den Parcour. Nachdem er nach 7 km in einem knietiefen Matschloch am "Loch Nass" seinen linken Schuh verloren hatte, lief er die restlichen 9km unbeirrt weiter und erreichte nach 1:54:22h als 939. das Ziel. Damit lies er noch weit über 3000 Teilnehmer hinter sich. Insgesamt waren die Ankündigungen schlimmer als die Realität. Alle "Oberholzer Schlammspringer" hätte im Zeitlimit von 3:30h noch mindesten 1 Runde absolvieren können und wären nicht einmal letzte geworden. Eine interessante Veranstaltung für alle "großen Kinder" die sich mal gern richtig schmutzig machen wollen. |
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Die "Oberholzer Schlammspringer" waren: Michael Starke 1 (256. Platz); Michael Starke 2 (581.); Andreas Bauer (582.); Sven Altenburger (532.); Ronald Heller (584); Heiko Häusler (939.); Volker Gerstenberger(288.); Peter Schütze (622.) Als Betreuer standen zur Seite Jörg und Sina Bauer, Julia Starke, Stefan Koitz, Adrian Heller sowie Lisette, Rick und Melissa Häusler. |
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